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Pünktlich zum Saison-Start: Neue DSV-zertifizierte Segellehrerinnen und Segellehrer

20 Frauen und Männer haben in Glücksburg an der Ostsee erfolgreich die Prüfung zur DSV-zertifizierten Segellehrerin beziehungsweise zum Segellehrer absolviert. Geprüft wurden die Lizenzen A und B. 

Strahlender Himmel und strahlende Gesichter bei der Segellehrer*in-Ausbildung in Glücksburg.

Fast eine Woche verbrachten die Anwärterinnen und Anwärter für die A-Lizenz gemeinsam mit den Ausbilderinnen, Ausbildern, Prüferinnen und Prüfern des DSV in Glücksburg. Diese Lizenz bestätigt die Befähigung zur Ausbildung von Schülerinnen und Schülern für den Sportbootführerschein mit den Geltungsbereichen See und Binnen (unter Antriebsmaschine und unter Segel). Genau wie auch die Tätigkeit als Segellehrerin beziehungsweise Segellehrer bestand die Ausbildung aus theoretischen und praktischen Einheiten. Die Praxis-Ausbildung für die A-Lizenz fand auf Hanseat-Kieljollen statt. Für die Theorie standen technisch gut ausgestattete Räume der Yachtschule zur Verfügung, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Präsentations-Methoden anwenden und verschiedene Modelle zur Veranschaulichung nutzen konnten.

Input lieferten erfahrene DSV-Ausbilderinnen und -Ausbilder in unterschiedlicher Art und Weise: Von Didaktik über rechtliche Themen bis hin zur Methodenlehre für die Praxis. Viele hilfreiche Tipps und Tricks aus der Praxis lieferte auch der Leiter des DSV-Bundesstützpunkts in Kiel-Schilksee, Hendrik Ismar. Der Leistungssport-Trainer zeigte den Teilnehmenden unter anderem, wie die Kommunikation während der Ausbildung auf dem Wasser besser gelingt, beispielsweise durch die richtige Positionierung des Coach-Boots. Oliver Wiegand, zuständig für die Ausbildung der DSV-Segellehrerinnen und -Segellehrer, erläutert: „Es gibt viele Herangehensweisen im Leistungssport, die für die Arbeit in einer Segelschule übernommen werden können. Insbesondere Tipps und Techniken für eine ruhige und klare Kommunikation sind Gold wert. Daher sind wir sehr froh, dass unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer von diesen Erfahrungen profitieren können.“

Hendrik Ismar, Bundesstützpunkt-Leiter und Leistungssport-Trainer, gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Tipps und Tricks zur ruhigen und klaren Kommunikation auf dem Wasser.

Zwei Tage dauerte die Ausbildung für die Segellehrerlizenz B. Sie baut auf die A-Lizenz auf und beinhaltet einige Erweiterungen, um die Segellehrerinnen und Segellehrer auch auf die Ausbildung auf der Yacht, genauer gesagt für den SKS und den SSS, vorzubereiten. Den Praxis-Anteil der Ausbildung und Prüfung absolvierten die B-Lizenz-Anwärter auf der X-482 „Seeadler“ der Hanseatischen Yachtschule.

Am Prüfungstag hatten alle Prüflinge nach den vormittäglichen Lehrproben bei gutem Wind und Sonnenschein die Gelegenheit, ihr Können auf dem Wasser zu zeigen. DSV-Prüferinnen und -Prüfer bewerteten hier die pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten. „Der Fokus liegt auf der Fähigkeit der Anwärterinnen und Anwärter, ihr Können an ihre Schülerinnen und Schüler weiterzugeben und nicht darauf, ein Manöver perfekt zu segeln“, sagt Hanna Steingröver, die als Abteilungsleiterin die DSV-anerkannten Segelschulen und die DSV-Segellehrer*in-Lizenz verantwortet. „Wir gratulieren den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und wünschen ihnen viel Erfolg und viel Spaß dabei, ihre Segelleidenschaft an andere weiterzugeben.“

 

Mehr Informationen zur Segellehrer-Ausbildung finden Sie unter diesem Link.